Was ist AKIDO ?
Die beiden Begriffe sind von Morihei Ueshiba (dem Begründer des Aikido) geprägt. Sie bezeichnen das Aikido, wie es ab 1942 in Iwama gelehrt und unterrichtet wurde. Take steht für mutig, sofort handeln, musu für hervorbringen, gebären. Morihei Ueshiba bezeichnete damit die Kunst, an jeder Stelle einer Aikido Bewegung unerschöpflich viele Techniken entstehen zu lassen.
In Iwama entwickelte Morihei Ueshiba ein sehr umfangreiches Waffenprogramm, das sowohl Techniken mit dem Jo (Stock) als auch mit dem Bokken (Holzschwert) beinhaltet. Diese wurden von Morihiro Saito Sensei zu einem anspruchvollen Lehrplan zusammengefasst und bilden die Basis für das Tai-Jutsu.
Zum Trainig im Takemusu Aiki gehören 3 Bereiche:
- Tai-Jutsu
Waffenlose Körperformen (Würfe und Hebel)
- Aiki-Ken
Das Führen des (Holz-)Schwertes und die Abwehr von Schwertangriffen
- Aiki-Jo
Das Führen des Jo und die Abwehr von Stockangriffen
Die Ausführung der Techniken ist sehr direkt. Der Aikidoausübende will seinen Gegner nicht verletzen oder ihm Schaden zufügen, sondern durch eine starke Technik zeigen, wie sinnlos Gewalt und Aggression sind. Es wird daher dem Gegner keine Aggressivität entgegengebracht, sondern durch frühzeitiges Umlenken der Angriffsenergie dem Gegner das Gleichgewicht genommen und sein Angriff ins Leere geleitet, wo seine Kräfte nutzlos werden.
Oberstes Ziel im Aikido ist weder Kampf noch Sieg, sondern die Vervollkommnung des Charakters des Ausübenden.

